Klasse 56C
Rituale und Routinen der 56C - Ein Einblick
Rituale und Routinen im Unterricht bieten Struktur, Orientierung und Sicherheit für die Schülerinnen und Schüler
Der Unterrichtsalltag in der 56C startet jeden Tag nach dem gleichen Schema. Dies ermöglicht den Schülerinnen und Schülern jeweils in der Unterrichtsstunde anzukommen und sich auf die Schulstunden einzustellen.
Beim Läuten betreten die Kids das Schulhaus, beziehen die Garderobe und nehmen die Unterrichtsmaterialien aus dem Schulsack mit ins Zimmer. Die persönliche Begrüssung zwischen der Lehrperson und jedem einzelnen Klassenmitglied ermöglicht einen persönlichen Kontakt zum Tagesstart und das Eingehen auf Stimmungen und Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes.
Im Anschluss haben die Schülerinnen und Schüler 10-15min zeit, ihren Arbeitsplatz einzurichten, Hausaufgaben abzugeben und sich vom "Frühstücksbuffet" ein Angebot zum Start in den Tag auszuwählen. Das Buffet wird alle 4-5 Wochen rotiert, sodass nach einigen Wochen der Konstanz wieder neue Impulse, neue motivierende und anregende Angebote vorhanden sind. So stellt sich jedes Kind persönlich und individuell auf den Schultag ein und repetiert und trainiert dabei natürlich immer gleich einige grundlegende Unterrichtsinhalte.
Mit dem Glockenspiel holt die Lehrperson die Kids schliesslich vom Buffet ab und startet die offizielle Unterrichtszeit. |
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Die TagesstrukturDie Visualisierung der Tagesstruktur hilft den Schülerinnen und Schüler dabei, einen Überblick über den Ablauf des aktuellen Schultages zu behalten. |
Die HausaufgabentafelDie Hausaufgabentafel gibt eine Übersicht über die astehenden Hausaufgaben und Termine der laufenden und der kommenden Woche. Sie hilft den Schülerinnen und Schülerin dabei, nach Abschluss des Schultages die richtigen Materialien einzupacken und mitzunehmen. |
23 Schülerinnen und Schüler, 45Minuten/Lektion - 1 Lehrperson....
Mit Morgenroutine, Einführung, Abschluss etc. bleiben in einer Lektion kaum einige Sekunden für die persönliche Betreuung jedes einzelnen Kindes. Struktur muss für Ordnung im Ablauf sorgen, damit die vorhandene Zeit möglichst gut genutzt werden kann.
Mit der Klammer melden die Schülerinnen und Schüler Unterstützungsbedarf an und können - bis sie an der Reihe sind - entspannt am Platz weiterarbeiten. Denn das Anstehen in der Reihe (wie an der Kasse im Einkaufszentrum) raubt lediglich Zeit und Nerven und verleitet zum "Blödeln", während die Lehrperson und das Kind, welches einer Erklärung lauschen möchte, unnötig unter Druck geraten.
Das Korrekturbüro ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern zudem die gelösten Aufgaben gleich selbst zu überprüfen. Der positive Nebeneffekt: Wenn die Kinder ihre Aufgaben selbst überprüfen, setzten sie sich gleich wiederholt damit auseinander, sehen, wo noch etwas zu korrigieren ist, bzw. wie super sie sie Aufgaben gelöst haben. Und... Sie merken an dieser Stelle hoffentlich selbst, wenn ihre Schrift so unsauber ist, dass sie sie selbst nicht mehr lesen können! :-)
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